
Impfung gegen die Neue Grippe
Influenzavirus A/H1N1
Impfen schützt auch Sie
Die Viren der Neuen Grippe sind immer noch unterwegs. Viele Infektionen verlaufen milde - doch auch in Deutschland gab es schon einen Todesfall.
Impfschutz
Die Impfung schützt Sie vor einer Infektion. Sie hilft zudem, die Ausbreitung zu stoppen. Das ist gut, weil Grippeviren sich verändern und gefährlichere Mutationen entstehen können.
Impfstoff
Der Impfstoff ist zugelassen und in klinischen Studien getestet. Die Ständige Impfkommission empfiehlt diese Impfung.
Impfung
Die Impfungen organisieren die Gesundheitsämter vor Ort. Die Impfung ist für Sie kostenlos.
Impfaktion gegen den neuen Influenza-Virus:
Information beim Gesundheitsamt Kreis Wesel:
Kontakt
Birgit Blang
Telefon: 02841/202-1607
Telefax: 02841/202-1114
Koordinierung Impfaktion
Anita Pabel
Telefon: 02841/202-1037
Telefax: 02841/202-1938
Ärztin
Magdalene Fischer
Telefon: 02841/202-1040
Telefax: 02841/202-1938
Ärztin
Ivan Kashkarov
Telefon: 02841/202-1118
Telefax: 02841/202-1114
Arzt
Folgende Kollegen impfen gegen Schweine-Grippe:
Dr. Fahmi Sharabati Facharzt für Kinderheilkunde Brückstraße 14 46483 Wesel 0281-24245
Hans-Georg Arping Facharzt für Innere Medizin / hausärztliche Versorgung Brückstraße 33 46483 Wesel 0281-21373
Dr. Björn Nehlsen Kinderarzt Luisenstr. 11 46483 Wesel 0281-24227
Dr. Barbara Vogel Praktische Ärztin Brandstr. 15 46483 Wesel 0281-25055
Dr. Wolfgang Lynker Facharzt für Innere Medizin Am Nordglacis 63 46483 Wesel 0281-21887
Dr. Ahmad Nasser Praktischer Arzt Johannisstr. 4 46483 Wesel 0281-22277
Annette Eckholt Fachärztin für Allgemeinmedizin Großer Markt 2 46483 Wesel 0281-25049
Dr. Markus Eckholt Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin Großer Markt 2 46483 Wesel 0281-25049
Georg Stefanowski Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin Kaiserring 15 46483 Wesel 0281-14069
Dr. Klaus Delmich Facharzt für Innere Medizin Schepersweg 1 46485 Wesel 0281-52164
Dr. Martin Lübbe Internist Kurt-Kräcker-Str. 47b 46485 Wesel 0281-53691
Dr. Dèsirée Seebohm-Gieshoff Fachärztin für Innere Medizin / hausärztliche Versorgung Feldstr. 9 46485 Wesel 0281-50789
Günter B. Schnitzler Fachärztin für Innere Medizin / hausärztliche Versorgung Feldstr. 9 46485 Wesel 0281-50789
Dr. Constantin-Dimitrie Nikolas Facharzt für Allgemeinmedizin Tannenstr. 6 46485 Wesel 0281-56200
Dr. Peter Weineck Facharzt für Allgemeinmedizin Schützenstr. 29 46487 Wesel 02803-1855
Dr. Christiane Weineck Fachärztin für Allgemeinmedizin Schützenstr. 29 46487 Wesel 02803-1855
Christoph Kroes Facharzt für Allgemeinmedizin Sternstr. 2 46487 Wesel 0281-70973
Holger Staude Facharzt für Allgemeinmedizin Sternstr. 2 46487 Wesel 0281-70973
Dr. Birgit Sommer Fachärztin für Innere Medizin Sternstr. 2 46487 Wesel 0281-70973
Herbert Huth Facharzt für Allgemeinmedizin Dorfstr. 8 46487 Wesel 02859-678
Das Gesundheitsnetz Wesel ist gegründet und ab dem 01.10.2008 aktiv!
Presseberichte:
Rheinische Post vom 04.09.2008 und vom 02.10.2008
Ärztezeitung:
Hintergrund
Integrationsversorgung aus einem Guss - Netzärzte in Wesel wollen zeigen, wie das geht
Im niederrheinischen Wesel beginnt am 1. Oktober das erste bevölkerungsbezogene Modell der Integrierten Versorgung im Rheinland. Partner im Gesundheitsnetz Wesel sind Haus- und Fachärzte, zwei Krankenhäuser, die AOK Rheinland/Hamburg und die Consult-Tochter der KV Nordrhein.
Von Ilse Schlingensiepen

"Wir können ein eingespieltes Ärztenetz als Kasse nicht aus dem Boden stampfen."
Cornelia Prüfer-Storcks
Vorstand der AOK Rheinland/Hamburg
Zentrale Elemente der sektorübergreifenden Zusammenarbeit in Wesel sind der Einsatz einer elektronischen Patientenakte und die Entwicklung leitlinienbasierter Behandlungspfade für unterschiedliche Krankheitsbilder.
Der Integrationsvertrag setzt auf dem Hausarztvertrag der AOK Rheinland/Hamburg auf, teilnehmen können nur Versicherte, die auch im Hausarztvertrag eingeschrieben sind. "Es ist das vordringlichste Anliegen der Hausärzte, Reibungsverluste zu vermeiden, die entstehen, weil Befunde nicht rechtzeitig vorliegen", sagt der Erste Vorsitzende des Hausärztenetzes Doc-Net Wesel Dr. Franz-Joachim Weyers.
Die Netzärzte haben mit der AOK das Konzept für die integrierte Vollversorgung ausgehandelt, die ersten Gespräche liefen bereits 2006. "Das war ein sehr zähes Ringen mit vielen, vielen Sitzungen", berichtet Weyers.
Etabliertes Ärztenetz war eine wichtige Voraussetzung
Die Tatsache, dass es in Wesel ein eingespieltes Ärztenetz gibt, war für die Krankenkasse ein entscheidender Faktor, die erste integrierte Vollversorgung gerade in der niederrheinischen Stadt zu starten, sagt Vorstand Cornelia Prüfer-Storcks. "Wir können so etwas als Krankenkasse nicht aus dem Boden stampfen." Die AOK Rheinland führe an mehreren Orten Gespräche über vergleichbare Modelle. "Hier sind wir zuerst zu Ergebnissen gekommen", sagt sie.
Das Netz steht 22 000 Versicherten der größten rheinischen Krankenkasse offen. Bislang nehmen 30 der 85 Niedergelassenen des Ortes teil. Das sind mit zwei Ausnahmen alle Hausärzte sowie drei Neurologen und zwei Kardiologen.
"Unser Ziel ist, dass alle Niedergelassenen beim Gesundheitsnetz mitmachen - je mehr teilnehmen, desto intensiver können wir zusammenarbeiten", sagt Weyers. Um das Modell ans Laufen zu bringen, habe man mit einer kleinen Gruppe von Ärzten angefangen. Schnell sollen die anderen folgen.
30 der 85 Niedergelassenen vor Ort machen beim Netz mit.
Weyers zeigt sich optimistisch, dass die Netzärzte viele Kollegen von der Mitarbeit überzeugen können. Die Effizienzgewinne durch die abgestimmte Versorgung seien so groß, dass sie auf der Hand liegen. "Am Anfang muss jeder natürlich Mehrarbeit leisten - wie immer."
Kardiologen und Neurologen werden als Erste einbezogen, weil das Netz bereits Behandlungspfade für die Indikationen Herzinfarkt und Schlaganfall erarbeitet hat. "Wir wollen den Patienten eine leitliniengerechte Therapie bieten", sagt der Hausarzt. Für die Versorgung von Patienten mit schweren Erkrankungen werden im Marienhospital und im Evangelischen Krankenhaus zudem Case-Manager eingesetzt.
Ziel ist ein reibungsloser Übergang in die Reha
"Es geht darum, nach der Entlassung aus der Klinik die Weiterbehandlung besser zu strukturieren", erläutert Dr. Winfried Neukäfer, Chefarzt der Neurologie im Evangelischen Krankenhaus. Aufgabe der Case Manager ist es unter anderem, für einen reibungslosen Übergang in die stationäre Rehabilitation zu sorgen. Um eine kontinuierliche Versorgung sicherzustellen, werden sich Klinikärzte und Niedergelassene alle zwei Wochen treffen und sich über gemeinsame Patienten austauschen.
Zentrale Bedeutung für den direkten Informationsfluss hat die elektronische Patientenakte Cordoba der CompuGROUP. Die Ärzte haben sich für die Zusammenarbeit mit dem Marktführer entschieden, nachdem sie sich die Systeme verschiedener Anbieter haben vorstellen lassen. Dabei sei von Anfang an von entscheidender Bedeutung gewesen, dass sämtliche Belange des Datenschutzes bei der Patientenakte gewahrt werden, sagt Hausarzt Weyers. "Was technisch und Menschen möglich ist, ist bei unserer Akte gewährleistet." Die Landesdatenschützer haben das Projekt von Anfang an begleitet. Der Server für die Akte steht im Marienhospital. "Es war uns wichtig, dass es dort Beschlagnahmeschutz gibt."
Budgetverantwortung der Ärzte ist noch kein Thema
Langfristig sollten nach Ansicht von AOK-Vorstand Prüfer-Storcks Ärztenetze auch die Budgetverantwortung für ihre Patienten übernehmen. "Man kann sich vorstellen, dass die abgestimmte Versorgung Kosten einspart und das Geld dann dem ärztlichen Honorar zugute kommt", sagte sie. Dieser Aspekt stehe beim Gesundheitsnetz Wesel im Moment aber ebenso wenig auf der Tagesordnung wie eine Ergebnisorientierung der ärztlichen Vergütung. Die Netzinitiatoren haben ihren Patienten schon vor dem offiziellen Startschuss vom Gesundheitsnetz erzählt. "Sie sind von dem Konzept sehr angetan und freuen sich darauf", berichtete Dr. Peter Wevers, Zweiter Vorsitzender des Doc-Net Wesel. "Bisher habe ich von den Patienten noch keinen kritischen Einwand gehört."
Ab April 2008 beginnt die Computer-Vernetzung der Doc-net-Wesel Mitglieder mit den Gebietsarztkollegen und den Krankenhäusern im Rahmen der Hausarztzentrierten Versorgung.
Wir erhoffen uns durch dieses Pilot-Projekt erhebliche Fortschritte bei der Schnelligkeit und Qualität der Informations-Übermittlung.
Für Kollegen, die ihre Software wechseln müssen ist folgende Firma zu empfehlen:
Jörg Garritzmann SYSCON GmbH
Geschäftsführung Katthagen 12
phone: +49 (2551) 7873 D-48565 Steinfurt
fax: +49 (2551) 7874 www.syscon-it.com

